Mittelpunkt Mensch am Kraftort Eifel - Zentrum für Lebensfreude -
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Februar

„Ja“, wenn du „Nein“ meinst?

 

Kennst du das – du sagst „Ja“, wenn du „Nein“ meinst. Oft geschieht dies, wenn wir befürchten, anderen zu missfallen. Oder weil wir gelernt haben, dass wir selbstsüchtig sind, wenn wir „Nein“ sagen. Eine erzählte mir, dass sie bei ihrer Heirat so handelte. Aus Unerfahrenheit, weil sie die Konsequenzen fürchtete. 

Doch es müssen längst nicht solche tragischen Entscheidungen sein. Es können beruflich, wie privat Zustimmungen sein, die nicht wirklich gewollt sind, die weniger problematische Auswirkungen haben und dennoch großes Unwohlsein bereiten. Viele Menschen sind geübt in dieser Selbstaufopferung und opfern ihre Echtheit und Ehrlichkeit sich selbst,. Letztlich auch anderen gegenüber. 

 

Im Umkehrschluss sagen wir auch oft „Nein“, wenn wir uns auf das Abenteuer des Lebens einlassen wollen und sich der Verstand dagegenstellt. Vielleicht aus Angst zu scheitern, oder es sind Selbstzweifel an unserem Können. Es mag ein Selbstschutzprogramm sein, wenn wir sagen uns: „Sei kein Narr, andere können das eh besser“ und so weiter…

 

Wenn wir auf die Erwartungen und Bedingungen anderer eingehen, oder uns Abenteuer des Lebens nicht gönnen, verwehren wir uns wichtige Lebenserfahrungen und berauben uns der innewohnenden Lebenskraft. 

 

Wir vergessen, dass die, die uns wirklich lieben, annehmen und akzeptieren, nie willentlich verlangen, dass wir anders sind. Sie werden nichts verlangen, was uns nicht entspricht. Zu dir selbst zu stehen, heißt: „Du stärkst dir selbst dein Rückgrad.“ Im Herzen ist die Antwort verankert, ob du wirklich stimmig in dir lebst.

 

Du willst etwas ändern? Dann gönne dir, wenn du magst, eine Reflexionsmeditation und komme zunächst mit ruhigen Atemzügen zur Stille. Nimm Dir bewusst Zeit für Dich. Beantworte dir, die Fragen:

  •  „Ist das, was ich tue, wie ich lebe, wirklich das, womit ich mich 80 -100% wohlfühle.“ Dein Herz weiß die Antwort sofort.
  • Fühle hin, wie das war, als du „Ja“ sagtest, wenn du „Nein“ meintest. Oder zieh den Umkehrschluss.
  • Spiele Dedektiv/in und frage dich, wie es zu diesem „Ja“ kam. Gab es eine Befürchtung? Spüre die Reaktionen in deinem Körper. Wird dein Atem kürzer, schneller, spürst du Verspannungen? Fühlt sich etwas eng in deinem Körper an?
  • Welchen Preis zahle ich für ein falsches „Ja“oder „Nein“?
  • Wieviel bin ich mir mehr wert?
  • Atme in tiefen Atemzügen und spüre, wie sich dein Kraftpotenzial anfühlt, wenn du  deine echte Anwort gibst, statt anders zu sein, als du bist.
  • Bleib in dieser Kraft und stelle dir so genau wie möglich vor, wie du beim nächsten Mal ganz hinter dir stehst, wie du eine direkte echte Entscheidung triffst und eine klare Antwort gibst. Fühle die echte Antwort mit deinem ganzen Körper. Achte auf deine Körpersprache und dein Wohlsein.

Mit einem Impuls von Ulrich Schaffer schließe ich:

 

Schütze deine Kostbarkeit gut.
Du darfst dir nicht verloren gehen
in dem, was du dir abverlangst, 
oder durch das, was du meinst 
Bedürftigen geben zu müssen.

Noch immer wirst du geboren, 
noch entstehst du,
ganz gleich wie alt du bist.
Noch ist das Letzte über dich 
nicht gesagt worden.

Halte dich zugleich fest
und doch locker auf der Hand. 
Zwischen diesen Gegensätzen ereignet sich 
das Wunder, das du bist.

 

Ja, bring Deine wunderbare Melodie die du bist, zum Klingen.

 

 

Januar 2019  

 

Dank und Freude

Auf dem nebenstehenden Foto siehst du einen s. g. Neujahrswecken. Mit zwei Enden, manchmal wird er auch mit zwei Köpfen gebacken. Es ist ein alter Brauch , dass Paten solche Wecken (auch Süßbrot genannt) ihren Patenkindern zu Neujahr mit dem Wunsch „Prosit Neujahr“ verschenken. Es wird für Kinder sozusagen mit 0-Promille auf das neue Jahr angestoßen. Meist gibt es noch ein Geschenk dazu.

 

Die beiden Enden haben den Sinn, dass ein Blick zurück ins alte und schon auf das neue Jahr geworfen wird. So blicke ich ebenfalls auf das alte Jahr 2018 zurück und hinein ins neue Jahr 2019.

 

Sehr dankbar schau ich auf das Jahr 2018. Randvoll mit Dankbarkeit für die wunderbaren Erfahrungen in meinem Beruf, mein vollbrachtes Tun. 

Mit Freude spüre ich hin zu allen Teilnehmer/innen: der Yogaausbildung, Yogakurse, Klang-Seminare, Einzelsitzungen und Kollegen/innen, Freunden, für das zugewandte Miteinander und Vertrauen, dass sie mir entgegenbringen. In diesem Sonnenjahr strahlten viele „Sonnenstrahlen“ von ihnen zu mir. (Natürlich auch in den anderen Jahren.)

 

DANKE von Herzen! 

 

Auch dafür, dass ich Angelegenheiten in mir freiließ, die nicht mehr zu mir gehörten. Für meine Familie, die wirklich immer für mich da ist. Vor allem sind wir füreinander da, mit unseren gegenseitigen zwischenmenschlichen Geschenken.

 

So widme ich die Weihnachts- oder Rauhnachtzeit und den Übergang in 2019 dieser tiefen Dankbarkeit und dieser sonnenhellen Freude.

 

Und freue ich mich auf ein neues Jahr 2019 mit den Aufgaben. Ich werde mich ihnen mit Offenheit widmen, auf all das hin, was sein wird. Nein, ich hege keine persönlichen Vorsätze, denn es wird sich zeigen, was sein will. Das, was noch nicht erledigt ist, fließt ohnehin mit ins neue Jahr.

 

Wechsel

 

Es fängt nicht alles neu an, das

- Getane

- Angetane

- Nichtgetane

- Vertane

wechseln mit uns das Jahr.

 

Der winzige Schritt des Zeigers

vom alten Namen zum Neuen

löst Äußeres ab.

Du und ich lernen schnell

die gewechselte Zahl.

 

Den Wechsel zu lernen

der Leben gibt,

steht täglich bevor.

 

~ nach Christa Peikert-Flaspöhler ~

 

Dir, deiner Familie und jenen, die dir begegnen, wünsche ich ein kraftvolles Jahr 2019, auf das du am Ende mit der Fülle von Dankbarkeit schauen kannst. Was auch immer geschieht, es dient den eigenen Werden und der Entwicklung.

 

 

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