Mittelpunkt Mensch am Kraftort Eifel - Zentrum für Lebensfreude -
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Februar 2023 – Kollektiv aufwachen zur eigenen Seelenqualität in Deutschland

Lange wusste ich nicht, was ich zum Impuls des Monats Februar schreibe. Nachdem ich das Video von Lex van Someren sah, war mir klar, dass ich mich darauf beziehen werde, das Video teile und meine persönliche Geschichte als deutsche Kriegsenkelin erzähle. 

 

Lex van Someren, der liebenswürdige Holländer, charismatische Sänger und Künstler, der seit 30 Jahren in Deutschland lebt und wirkt, uns Einheimische erlebt, spricht über den kollektiven Aufwachprozess speziell der Deutschen. Er schenkt uns mit seinen Worten ein großes Dankeschön, dass er hier lebt. Ich erlebe ihn als einen von uns, auch wenn er Holländer ist, als Mensch, der selbst durch alle Tiefen seines Lebens ging und als Kind durch die Erzählungen seiner Ahnen von der deutschen Geschichte und dem Leid der Familie erfuhr. Lex spricht in diesem Video von Schuldbewusstsein und Angst, die speziell die deutschen Menschen triggern, aber auch von unseren wunderbaren Seelen-Qualitäten, die verkümmerten und wieder auferstehen wollen. Woher das kommt, möchte nach dem Video anhand der Lebensgeschichte meiner Eltern und folglich meiner eigenen erläutern.

 

Was er sagt, kann uns nur jemand „zurufen“, der selbst kein Deutscher ist. Denn Argumente von Deutschen in seinem Sinne werden ganz rasch auf öffentlichen Medien als rechte Verschwörungstheorien diffamiert. Als Deutsche mit kriegsgeschichtlichen Hintergrund würde ich es nicht wagen, die Worte so zu formulieren, wie Lex es tut. So bin ich ihm tief dankbar. Mir war lange schon klar, dass es jemand tun muss, der wie er von außen auf uns schaut. Auch aufgrund meiner eigenen Lebensgeschichte und  Arbeit mit Menschen, ist es mir ein Herzensanliegen, Lex Video zu teilen. Schau es dir darum zuerst an, bevor du meine Lebensgeschichte liest. "Mein Gebet für Deutschland“, Teil 1, Lex van Someren:

Meine Geschichte ist die meiner Eltern: 1958, 13 Jahre nach dem Krieg wurde ich als Kind und Kriegsenkelin von Arbeitern geboren. Meine Eltern, meine Großeltern, von denen ich meine Großmutter mütterlicherseits täglich erlebte, weil sie bei uns im Haus wohnte, erfuhren den Krieg hautnah. Meine Großeltern erfuhren gleich zwei Kriege. Meine Mama den 2. Weltkrieg als Teenager, mein Papa musste mit blutjungen 19 Jahren an die Russlandfront, die als die härteste galt.

 

Als Kind stellte ich beim knisternden Herdfeuer am Küchentisch so oft die Frage: „Erzähl mir noch mal von früher“. Ich wollte erfahren, mit wem und wie ich verwurzelt bin, wer dazu gehört. Sie erzählten mir von der Verwandtschaft, die ich persönlich kannte, von dem, was sie erlebten. Wie sie zusammenhielten, miteinander durch dick und dünn gingen, die raren Lebensmittel teilten und natürlich die freudigen Ereignisse.

 

Ganz schnell merkte ich, dass in den Erzählungen keine Herdfeuerromantik zu finden war, sondern blutiger Ernst. Meine Eltern erfuhren Hunger, Leid und Elend. Wer in der Schule nicht spurte bekam den Stock auf den zarten Händen zu spüren, auch Mädchen. Zu Hause hieß es dann nur: „Dann hast du es auch verdient“. Wer bei offenen politischen Kundgebungen, zu deren Teilnahme Schüler gezwungen wurden, doch nicht erschien, oder nicht laut genug den Hitlergruß rief, bekam den Stock in der Schule zu spüren, wurde ausgegrenzt. Familien bekamen im Laden kein Brot, kein Fleisch etc. auf Lebensmittelkarte, obwohl für die politisch Konformen noch reichlich von den besten „Brocken“ unter der Ladentheke vorhanden war. Zuvor hatten sie sich stundenlang die Beine in den Bauch gestanden, in Sommerhitze, Winterkälte, bei Regen oder Sturm. Sie erlebten, dass gern gesehene jüdische Mitbürger, ihres kleinen Heimatortes Gemünd in der idyllischen Eifel, Nahe des Nazzidomizils Burg Vogelsang, mit denen sie sich gut verstanden, plötzlich auf Nimmerwiedersehen verschwanden. Ihre Synagoge brannte bis auf eine Gedenkmauer ab. Sie klapperten im Herbst die Felder nach liegen gebliebenen Kartoffeln ab, fuhren dafür mit dem Fahrrad kilometerweit und oh wehe, der Bauer kam... Die schiere Angst verstärkte sich, weil man tuschelte, das Burg Vogelsang Ort der Euthanasie und Menschenversuche sei. Bis heute wurde das nicht aufgeklärt. Die Nachbarn und Familien vertrauten einander nicht mehr, weil sie nicht wussten, wer sie als nächstes verriet, wenn sie politisch nicht konform waren. Ja, sie hatten wohl von KZs munkeln hören, aber so genau wussten sie es dann doch nicht. Wollten sie es wissen? Schließlich war da noch die Angst vor dem nächsten Bombenhagel, den sie oft im Keller Rosenkranz betend überstanden, weil sie zeitlich den nächsten Bunker nicht erreichten oder sich auf ein Feld werfen mussten, wenn er überraschend kam, damit sie nicht erschossen wurden.

 

Mein Vater sprach nie über seine Kriegserfahrung an der Russlandfront. Ich sah ihn oft seine nicht mehr durchbluteten, im Krieg erfrorenen Finger reiben, damit sie etwas warm wurden. Er floh nach zwei Einsatzjahren von der Front nach Hause. Er riskierte lieber erwischt zu werden, als dass er sich weiter diesem tödlichen Regime unterstellte. Das ich lebe verdanke ich dem Ende des Krieges, da mein Papa dadurch nicht mehr für seine Desertation an die Wand gestellt und erschossen wurde. Eines Weihnachtsfestes erzählte er eher beiläufig, dass er und seine Kameraden im Weihnachtswaffenstillstand mit den russischen Soldaten gemeinsam das „Stille Nacht, heilige Nacht“ sangen. Nach Weihnachten wurde wieder geschossen... und kein Brot mehr geteilt. Wir schwiegen betroffen, mit Tränen in den Augen, als wir das Lied hörten. In seinem Nachttisch lag das Foto eines mit Uniform bekleideten Skelettes. Und wenige Fotos mit seinen Kameraden. Sie lächelten. War es Hoffnung, Zuversicht, dass doch alles ein gutes Ende nimmt? Was ihm diese Fotos bedeuteten, kann ich nur ahnen. Es gäbe noch viel mehr über ihre Traumata zu sagen…

 

Diese Erfahrungen haben Spuren hinterlassen. Denn ihr Herz war gebrochen, obwohl sie Deutschland wieder mit aufbauten. Es musste ja weitergehen. Aufgearbeitet wurde diese Erfahrung nie. Meine Eltern blieben mit ihrer inneren Entwicklung auf ihrem Stand stehen. In späteren Jahren starben beide an Herzinsuffizienz, Asthma, Lungenemphysem, mit Rheuma und anderen Erkrankungen. Psychosomatisch gesehen nahmen sie sich selbst die Luft zum Atmen, weil sie zu viel Angst vor dem Leben hatten. Und – es sagte ihnen auch niemand, dass es noch viele Möglichkeiten mehr gibt, wie es uns heute gesagt wird.

 

Das hatte natürlich Folgen für mich. Die Erziehung war entsprechend. Meine Mutter war hart, oft aggressiv, ich fühlte sie nicht als meine Mama. Mein Vater war der weiche Mensch. Mit ihm hatte ich eine tiefe Herzensverbindung. Wir verstanden uns ohne Worte in vielen innigen Momenten. Er zeigte mir, dass er stolz auf mich ist. Auf Fotos strahlen mich seine Augen über vor an mich gerichtete Liebe, Stolz und Freude. Mit der vollen Energie war er dennoch nicht bei uns, denn Angst und Scham umhüllten ihn. Ich wurde, wie es damals üblich war, mit Schlägen und anderen Druck erzeugenden Mitteln erzogen, wenn ich nicht spurte. Allerdings bemühte ich mich, ein braves Kind zu sein, so dass ich sehr selten geschlagen wurde. Von meinem Vater und in der Schule eh nicht. In der Schule war ich zu lieb, denn zuzuschauen, wie die Jungs Prügel bekamen, reichte schon, um nicht aufzufallen.

 

Was jedoch viel tiefgreifender für mich war, war der psychische Druck, damit aus dem Kind mal das wird, was sich meine Mutter selbst nicht ermöglichte. Und das ich nie die sein durfte, die ich wirklich war. „Was sollen die Leute denken“, war ihre Lebensmaxime. Schuldgefühle, Lebensangst, Minderwertigkeitskomplexe meiner Ahnen übernahm ich automatisch, denn glücklich waren sie nie wirklich.

 

Natürlich erfuhr ich auch Liebe. Von meiner heißgeliebten Oma, der Lieblingstante u. -onkel, Mama, die einen unbeschreiblichen Einsatz gab, dass es uns in den Nachwehen des Krieges wieder besser geht, als ihnen. Mama stand auch in der Schule für mich ein, spielte viel mit mir. Doch ich erfuhr eine verletzte Liebe. Keine Liebe in Reinform, weil Menschen meiner Ahnenreihe selbst zutiefst verletzt waren. So kam ich nicht in meine volle Kraft oder das Potenzial, das mich selbst ausmachte. Es entstanden in mir Verhaltensmuster, mit denen ich mir meine Selbstliebe lange Zeit versagte, mich klein machte, unwürdig empfand, als Jugendliche schämte Deutsche zu sein, schämte überhaupt zu sein, fühlte mich unbedeutend und so weiter... Fehler meiner Eltern machte ich in der Erziehung meiner Kinder, bis mir in ihrem Spielen bewusst wurde, dass sie mir den Spiegel meines Verhalten vorhielten, so dass ich mich verändern konnte. Aufgrund meiner Kindheit habe ich auch ganz viel an ihnen richtig gemacht.

 

Ich fühlte mich lange Zeit im (inneren) Gefängnis und nicht mitten im Leben. Das hatte Folgen für viele Entscheidungen, mit denen ich mir nicht gut tat. Aber das ist eine weitere Geschichte, die hier den Rahmen sprengt. Es geht mir mehr um die Wurzelerfahrungen, die wie erwiesener Maßen bis in die 7. Generation weitergegeben werden, wenn sie nicht aufgelöst werden.

 

Mit 30 Jahren begann ich, mich zu befreien. Ein wahrer Ausbruch aus meinem Gefängnis. Meine Tränen über all die Erfahrungen sind längst geweint. Ich ging tief in den Schmerz, liebte mich nach Hause und erkenne meine Qualitäten von Empathie, Herzenswärme, Selbstliebe, Menschenliebe, Solidarität etc. Ich bin nicht mehr brav oder nur lieb, aber (selbst)liebend, wahrheitsliebend etc. Das kommt manchen so vor, als sei ich die Rebellin. Ja, das bin ich auch. Eine Rebellin ist jedoch keine kriegsführende Revolutionärin, sondern eine, die für Wahrheit und Selbstliebe etc. einsteht.

 

Ich fühle mich auf dem Podest meines Lebens angekommen, was nicht heißt, dass ich mich dort in der Entwicklung ausruhe. Das verdanke ich in einer letzten Stufe Lex van Someren, mit seiner Musik, seinem Wirken, seiner Grundehrlichkeit und tiefen Menschenliebe, seinem unvergleichlichen Einsatz. Mit seiner Musik, seinen Events vollziehen sich Veränderungen schnell und vor allem sehr leicht. Wir heben uns an in die Dimension der Quelle, aus der wir kommen. Unsere Frequenz hebt sich in ein Feld der Liebe und des Friedens.

 

Beruflich kann ich mit den Menschen nur deshalb hinschauen, weil ich meine Kindheit aufgearbeitet habe und aus Wunden – Wunder wurden. Weil meine Ahnen, dem wissbegierigen Kind erzählt hatten, welches Leben sie führen mussten, konnte ich in eine tiefe Versöhnung kommen. Das Teilen meiner Erfahrung ist eher eine Kurzgeschichte. Hinter dem inneren Heilungsprozess stehen Jahrzehnte Erfahrung, Höhen und Tiefen, Schmerz und inzwischen vor allem meine tiefe Dankbarkeit, Zufriedenheit und inneres Glücklichsein, für die Lebensgeschenke, die ich rund um genieße.

 

Für so viele deutsche Menschen sind die Tränen, sprich Traumata immer noch Lebensgrundlage. Sie existieren unbewusst in Verhaltensmustern der Kriegsur-ur-enkeln weiter. Eine 48jährige sagte mir, dass sie sich lange Zeit schämte Deutsche zu sein, weil dies im Unterricht induziert wurde.

 

Die (unbewussten) Ängste, Schuld- u. Schamgefühle, Minderwertigkeitsgefühle, Depression und viele Muster mehr, verursachen Konflikte, ungünstige Verhaltensweisen, Problematiken, Krankheiten auf psychosomatischer Ebene. Das will Heilung! Sie gipfeln besonders in der C-Zeit. Die Politik und Medien nutzen schamlos diese inneren Muster aus und suggerier(t)en der Bevölkerung, dass sie es schuld seien, wenn… ihre Eltern, Freunde, Kollegen etc. infiziert werden, wenn sie keine Impfung akzeptierten, keinen Mundschutz tragen, etc., drohten Sanktionen an. Inzwischen wurde hinreichend belegt, dass es nicht so ist. Es wird allerdings noch immer verdreht und beschönigt, statt den Menschen zu sagen, dass alleine Vitamin D einen hohen Immunfaktor erzeugt.

 

Meine daheimgebliebenen Ahnen fanden Wege, sich dem damaligen politischen System nicht in die Hände zu geben und das Leben stellte dafür die Weichen. Dieses Wissen stärkt mich seit über 30 Jahren nonkonform zum System zu sein, weil ich auch in der C-Zeit diese Mechanismen von Schuldzuweisung, Angsterzeugung erkannte.

 

Heutige Aufklärer legen über die Kriegszeiten dar, was in Geschichtsbüchern immer noch an Vermittlung fehlt, und wie die Alliierten die Deutschen betrogen, denn der Krieg war deren Korruption. Das ist belegt, aber diese Lüge zieht sich weiter durch, auch im Ukrainekrieg. Daran wird deutlich, wie verdreht die s. g. Realität der Gesellschaft wirklich ist.

 

Wir haben Möglichkeiten, uns bei den Aufklärern zu informieren. Der Friedensforscher und Historiker Dr. Daniele Ganser bietet genug Material für die Aufklärung durch seine Bücher und Videobeiträge in YouTube, der im Video erwähnte hochrangige politische Diplomat im Ruhestand William Toel, Ulrike Guèrot, Dr. Ruediger Dahlke als Arzt und Therapeut, Raik Garve, Arzt und Gesundheitslehrer, Psychologe, Dr. Gerald Hüther, Neurobiologe und viele andere ebenfalls. Schau gerne unter Herzensempfehlungen https://www.mittelpunkt-mensch-am-kraftort-eifel.de/herzensempfehlungen
 

Um die Wahrheit wird öffentlich viel gestritten, denn es gibt viel zu verlieren. Wir jedoch können viel gewinnen, wenn wir kampflos unsere Transformation manifestieren.

Es gibt hinreichend spirituelle und therapeutische und Coaching Angebote, die wirklich in die Tiefe und die Wurzeln der Erfahrungen gehen, um alte Schulderfahrungen und Ängste aufzulösen. Damit wir leben, statt uns leben zu lassen. Menschen schreien geradezu danach, sich aus dem Angetanen zu befreien.

 

Noch nie in meinen beruflichen Jahren sehe ich Menschen so an ihrem Limit, so weit von ihrem SEIN entfernt, wie jetzt. Es drückt sich oft im Leben der Menschen aus in dem was sie mit sich machen lassen. Auch das ist die Folge unaufgearbeiteter Geschichte, mit den noch vorhandenen Mustern.

 

Die Angst-Energie der Menschen schwebt (gefühlt von vielen, nicht allein von mir) wie eine Dunstglocke einengend besonders über Deutschland. Was nicht verwundert bei dem geschichtlichen Hintergrund und der Erfahrung der letzten 3 Jahre. Vor 30 Jahren schon hatte ich eine Vision, dass diese innere Befreiung/Heilung an uns Deutschen liegt und von hier in die Welt strahlen wird, denn wir sind mit unserer Schlüsselposition sehr im Blick der Weltszene. Ja,  ich weiß, dass es immer noch über 20 Kriege in der Welt gibt und viel, viel Unrecht mehr. In jedem Krieg wird beiden Seiten unvergleichliches Leid zugefügt. Doch wir können zunächst nur unsere eigene Geschichte auflösen. Aus dem Kokon herausschlüpfen, wie ich schon im Januar-Impuls sagte. Das wird ein Dominoeffekt im positiven Sinne, da bin ich sicher. Frei sein bedeutet: „Fühle Deine Gefühle und lass ihre Geschichte los.“ ~ Pema Chöndrön ~ Und transformiere Deine Gefühle in die Heilung. Mögen alle Wesen Frieden finden!

 

Die Zeit dafür ist JETZT,

die Geschichte zu einem guten Ende zu bringen und die Hoffnung der Ahnen

nach einem grundlegenden Frieden zu erfüllen.

 

Ich verneige mich in tiefster Wertschätzung und Liebe vor meinen Ahnen, die mir meine Erdenjahre ermöglichten.  (vgl. auch Oktoberimpuls ‘22) Ich verneige mich ebenso vor allen, die in sinnlosen Kriegen leiden. 

Wir sind alle eine Menschheitsfamilie, unabhängig von unserer Nationalität!!! Meine Wertschätzung gilt jedem Menschen!!!, gleichgültig der Herkunft. Gleichgültig im wahrsten Sinne des Wortes. Alle haben eine gleiche Gültigkeit, einen gleichen Wert!  Weil wir alle Geschöpfe aus der einen Quelle sind.

 

Auch die wundervolle Kristina Krüger beschreibt, wie sie die Glocke erlebt und schenkt dir zum Schluss des Videos eine Meditation für deine Selbstliebe. „Heilst du dich, heilst du die Welt“ Kristina Krüger

Gerne teile ich noch Teil 2, ‚Mein Gebet für Deutschland‘,

Lex geht auf die Kommentare des ersten Videos ein:

Eugen Drewermann, Kirchenrebell, Theologe und Psychotherapeut über 'Angst und Vertrauen'
Er nimmt auch die Angst aufgrund von Kriegen in den Blick. Und den Umgang mit der Schuld. 

Januar – 2023 – Schmetterlings-Segen

 

Jetzt ist er wieder da, der Jahreswechsel. Doch, es beginnt nicht alles neu, in diesem Wechsel, der meist mit grandiosen Feuerwerken begangen wird. Die alten Völker machten den Lärm, um die unguten Geister zu vertreiben, auch die Schattenseiten in uns, damit die guten Geister uns zur Seite stehen und unsere lichten Seiten leuchten.

 

Was nicht vergeht und mit ins neue Jahr genommen wird, sind das Getane, das Nichtgetane, das Vertane und Unwahre oder Wahre etc. Sie kommen mit uns herüber ins Neue, dass zugleich damit das Alte bleibt. Ein winziger Schritt des Zeigers auf der Uhr löst nicht mal das Äußere ab. Denn im Äußeren spiegelt sich das, was in uns ist. Auch die alten Muster tragen wir mit ins neue Jahr. Die neue Jahreszahl merken wir uns rasch. Und viele von uns wendeten sie schon bei der Terminplanung für 2023 an. Was wechseln möchte, gibt das Leben vor – täglich!

 

Aber auch das Lichte in uns wechselt das Jahr. Darauf können wir unser Augenmerk legen. Wissend um Schattenseiten in uns, können und müssen wir diese belichten, aufdecken, transformieren, damit die Erde neu wird. Ja, viele sprechen vom Bewusstseinssprung. Ich baue fest darauf, dass viele Menschen diesen Sprung schaffen können. Es sind zu viele, die den Systemen, in denen wir leben, nicht mehr dienen, wollen. Viele, die sich nichts sehnlicher wünschen, als dass der Atemhauch der Liebe die Welt durchlichtet.

 

Grade jetzt am Beginn des Jahres lebe ich vom Bildnis der Raupe und des Schmetterlings. Die Raupe weiß genau um den Zeitpunkt der Verpuppung und lebt gut genährt im Kokon, um sich zum schönsten Schmetterling zu transformieren. Im Kokon werden zugleich Imagozellen erschaffen, die aus der Raupe den Schmetterling entstehen lassen. Die Raupe greift diese als Fremdkörper an. Bewähren sich jedoch die Imagozellen, entwickelt sich der Schmetterling. Und schlüpft genau zu dem Zeitpunkt, da die Transformation den Höhepunkt erreicht. Doch wir müssen uns hüten, den Kokon von außen zu öffnen und dem Schmetterling zu helfen. Den Weg nach draußen findet er alleine, nimmt die für seine Flügel wichtige Flüssigkeit aus dem Inneren des Kokons auf und ist damit flugfertig.

 

Uns Menschen ergeht es nicht anders. Die lichtvolle Transformation kann jede*r nur selbst leisten, so wie der Schmetterling. Ich kann mich nähren lassen, von anderen Menschen, die mein Leben begleiten. Die Entscheidung zur Transformation treffe alleine Ich. Bin ich „geschlüpft“, steht mir wieder eine Fülle an Nahrung bereit.

 

Die lichtvolle Transformation der Erde beginnt mit mir, mit dir! Mit meiner und deiner inneren und der universellen Wahrheit, die gelebt werden will, in:

  • Vertrauen und Entschiedenheit
  • Muße und Gleichmut
  • Liebe und Verbundenheit
  • Demut und Hingabe
  • Unabhängigkeit und Freiheit
  • Klarheit und Weisheit

Ja, da beiße ich mich gerne aus meinem Kokon heraus.

Ja, das kann anstrengend sein. Der Kokon ist keine Komfortzone.

Ja, diese Anstrengung nehme ich gerne auf mich, damit ich frei und leicht fliege, wie ein Schmetterling.

 

Ich frage so wenig nach der Zeit, wie der Schmetterling. Denn ich habe sie nicht in meinen Händen. Die Zukunft kann ich nicht machen, sondern JETZT mit Freude die SEIN, so, wie ich mir die Zukunft, die neue Erde vorstelle, denn die Zukunft wird JETZT gelebt.

Die Zeit wird von der Gnade ebenso gespeist, wie von all dem, was in uns in Licht und Liebe transformiert wird. Also lege ich sie in die Hände dessen, der vor der Zeit war.

 

„Mein sind die Jahre nicht, die mir die Zeit genommen.
Mein sind die Jahre nicht, die etwa möchten kommen.
Der Augenblick ist mein, und nehm ich den in Acht,
so ist der mein, der Jahr und Ewigkeit gemacht.“

~ Andreas Gryphius ~

 

In diesem Sinne wünsche ich dir und mir den Schmetterlings-Segen für 2023!

 

Von der Raupe zum Schmetterling:

Weih-nacht-en?

 

Eine geweihte Nacht? Nur eine?

  • Weil vor Tausenden vor Jahren einer kam, der in alten Schriften angekündigt war?
  • Weil ein Engel eine Botschaft brachte, dass ein göttlicher Erlöser in die Welt kommt?
  • Weil eine Frau Namens Maria (Mirjam) „Ja“ sagte dazu?

War das so? Oder ist es ganz anders gemeint.

 

Ich feiere Weihnachten seit Jahren nicht mehr so, wie die (Kirchen)Welt es feiert und dabei andere Religionen ausschließt. Weihnachten hat für mich nicht die Bedeutung von Sternen, Zimt und Gewürzeduft zu einer bestimmten Zeit. So sehr ich sie mag.

 

Weihnachten ist für mich jeden Tag, so wie Ostern und Pfingsten täglich ist.

Die Weihnachtsbotschaft lautet für mich: „Und wäre Christus tausendmal in Bethlehem geboren, und nicht in dir: Du bliebest doch in alle Ewigkeit verloren.“

~ Angelus Selesius ~

 

Am Brunnen wurde in Israel die Hochzeitsfrage gestellt. Frauen, die den ankommenden Verlobten und seinen Tieren am Brunnen Wasser reichten, erklärten sich mit der Verlobung, sprich mit der Hochzeit einverstanden, die in der Regel die Eltern schlossen.

 

Der Engel stellte Maria am Brunnen symbolisch die Frage: „Mirjam, bist du mit der Gotteshochzeit in dir einverstanden. Das wurde über die Jahrtausende im Kirchensystem nie in die Wahrheit gebracht.

 

Ja, dann hat sie empfangen und den geboren, der diese Wahrheit lebte und sie den Menschen predigte. Der auf Augenhöhe bedingungslos, kompromisslos mit den Menschen lebte, sie zu Wahrheit, Licht und Liebe zu sich selbst aufrief und es selbst war. Der Prozess ist noch nicht abgeschlossen.

 

Heute noch will eine Geburt in uns stattfinden, in Form einer mystischen Hochzeit, mit der göttlichen in Einheit. Jeden Tag! Und niemand ist ausgeschlossen. Wirklich niemand!

 

Der Engel fragte nicht danach, ob Mirjam die Regeln des Systems akzeptiert, bevor sie erwählt ist. Er sah ihr ehrliches Herz. Sie sagte „JA“! Sie hätte sich auch anderes entscheiden können.

 

Ich kenne Menschen persönlich, die diese Botschaft umsetzen, in jeder Konsequenz.

 

Keine Zeit ist mehr denn je dafür prädestiniert, dass wir JA sagen zu dieser mystischen Hochzeit, dass wir das Göttliche in uns zum Leben bringen. Das bringt echte Wahrheit, helles Licht und wirkliche Liebe in die Welt, wenn du und ich diese erlösende Botschaft umsetzen.

 

Dann fallen damals wie heute bei diesem „JA“ die Sterne vom Himmel und aus unseren Herzen und machen die Welt hell, weil das kein einmaliges Ereignis war, sondern jeder von uns gerufen ist, dieses Licht in die Welt zu bringen. Heute, JETZT, Täglich, in jeder Sekunde.

 

Das „Ja“ mag zunächst Angst machen, aber der Engel ruft noch heute dazu auf, dass wir uns frei von Angst dem Weg hingeben. Und verspricht, dass alles andere dazu gegeben wird. Ja, das kenne ich. Alles wird hinzugegeben, sage ich „JA“. Und ich bekomme den Zugang zur Seele, in dem Gott zu Hause ist.

 

„Wenn wir in der Angst sind,

können wir keinen Zugang zu unserer Quelle,

unserer Seele bekommen oder aufrecht erhalten.“

~ Lex van Someren ~

Der Engel fragt noch heute:

  • Bist du bereit, dich aus den Konventionen der Glaubenssätze zu befreien?
  • Bist du bereit, dich aus dem Käfig der konditionierten der Ängste zu befreien? Ohne auf die Meinungen der Zeit zu hören, so wie Mirjam das tat?
  • Weißt du, dass du ein außergewöhnliches, einmaliges Licht-Wesen bist, wie Mirjam das war?
  • Bist du bereit, Licht und Liebe in dein Leben zu lassen.
  • Bist du bereit, deine Träume zu leben

„Wer sein Leben träumen und seine Träume leben will, muss innerlich geklärt, gereinigt und geläutert sein. Dieser Prozess der Transformation wird so lange fortgeführt, bis deine Seele eine unbeschriebene Tafel ist, auf der deine wahren Träume und Wünsche Gestalt annehmen können.“ ~ Sandana ~

 

Bist du bereit für die innere Klärung, so, wie Mirjam das war?

Dann wirst du tief in das Mysterium eindringen.

Und die Nacht wird hell, wie der lichte Tag.

Jeden Tag sternenglanz-erfüllt!

 

 

Dezember 2022 - Tor des Lebens

 

Ein Baum mit einer Öffnung im Stamm. Wie ein Tor? Mutter Erde dahinter zeigt einen Teil von sich. Wir stehen kurz vor dem Tor eines neuen Jahres. Nur noch wenige Wochen sind es bis dahin. Der Weg hinter dem kalendarischen Neujahrs-Tor ist teils noch verdeckt, so wie es der Baumstamm zeigt.

Das nächste Jahr, das allem Anschein nach wieder ein Jahr von Herausforderungen wird, hält Unbekanntes bereit.

 

Im Leben gehe ich durch manches Tor. Nur etwas vom Weg, von der Landschaft hinter dem Tor zeigt sich mir. Ich sehe nie den ganzen Weg und auch nicht die Ereignisse des Weges. Die Wegweiser sind nicht von Beginn an zu sehen. Viele Wegweiser, die mir die Richtung weisen kommen erst, wenn ich den Weg schon gehe.

 

Der Zeitenwandel in dem wir stehen, zeigt sich auch so. Etwas ist sichtbar. Vor allem das, das viele von uns nicht mehr wollen. Die meisten, die ich kenne, wollen Veränderung. Wir können nach anderen oder „denen da oben“ schreien, die alles für uns verändern. Dann sind wir im ohnmächtigen inneren Anteil. Wir können jedoch die

 

„Veränderung sein, die wir uns von anderen wünschen“ (Mahatma Gandhi).

 

Dann sind wir im aktiven inneren Anteil. Haben wir den Mut dazu? Oder vielleicht noch Angst, durch das Tor der Veränderung hindurch zu schreiten. 

 

Ich bin sicher, dass wir uns in der Geburtsphase einer neuen Welt befinden, wie das Licht, das jeden Morgen neu „geboren“ wird. Ich möchte, dass hinter der Morgenröte das Licht Raum gewinnt – für uns alle.

 

Das heißt für meine neue Welt: Sie soll so aussehen, dass das Bewusstsein um Freiheit, Selbst-Souveränität, Selbst-Liebe, und Selbst-Ermächtigung als Geburtsrecht wieder seinen Platz in der Gesellschaft einnehmen. Sie kamen nicht allein in den letzten 3 Jahren abhanden. Dies begann schon schleichend vor Jahrtausenden, extrem mit dem Maschinenzeitalter und entwickelte sich zu einer Welt voller Korruption.

 

In meinem Leben und mit meinem Beruf stehe ich dafür gerade, dass sich das ändert. Das jeder die eigene Wahrheit lebt. Ich möchte, dass wir uns gegenseitig unterstützen, statt einander zu misstrauen und konkurrieren. Das wir Freiheit, Frieden, Wahrheit und Licht, die wir uns von anderen wünschen oder gar fordern, selbst leben.

 

Kein Baby, das geboren wird, kennt schon seinen Weg. Es ist voller Vertrauen und ganz da. Häufig werden dieses Vertrauen und seine Liebe verletzt. So verliert das Kind (das wir selbst einmal waren) mit der Zeit an Urvertrauen. Doch dieses Ur-Vertrauen schwelt im Urgrund unseres Seins. Es will wieder freigelegt werden. Auch dafür stehe ich in meinem Beruf gerade. Die Zeitqualität ruft uns auf, das Urvertrauen, das wir mit ins Leben brachten, wieder zu aktivieren.

 

Das Tor ruft uns, hindurchzuschreiten, auch, wenn wir nicht genau wissen, wie der Weg dahinter aussieht, oder wo entscheidende Wegweiser stehen. Erst, wenn wir hindurchgeschritten sind, zeigt sich der Weg, der sich hinter dem Tor schon andeutet. Deine Entscheidung, mit den ersten Schritten braucht es, damit die Veränderung Wirklichkeit wird.

 

Den Weg brauchst du nie ganz alleine gehen. Manchmal sind es die sichtbaren Begleiter, dann wieder die unsichtbare Kraft, die uns begleiten. Die unsichtbare Führung, die aus höchster Ebene kommt. Manche nennen sie Engel, andere das Göttliche, wieder andere das Universum oder das Leben selbst. Du kannst dich mit diesen Kräften und deiner Seelenkraft verbinden und – gehen. Das Leben schenkt Begleitung und Wegweiser, Menschen, die zu uns gehören und uns ganz verstehen. Wie ein Stamm, dem wir angehören, bei dem wir zu Hause sind. Ja, hin und wieder gehen wir den Weg auch alleine. Aber – lohnt es sich deshalb, den Weg der Menge zu gehen? Meiner Erfahrung nach nicht. Dass Alleinsein hatte seine Vorteile. Einen Text vom Indigenen Volk des Amazonas erfuhr ich in meinem Leben und ihn teile ich gerne:

„Wenn du der Menge folgst,

verlierst du dich selbst,

aber wenn du deiner Seele folgst,

wirst du die Menge verlieren.

Doch irgendwann

wird dein Seelenstamm erscheinen.

Fürchte dich nicht

vor dem Prozess des Alleinseins.“


~ Indigenes Volk des Amazonas ~

 

        Mein Vertrauen in meine Seelenkraft gab und gibt mir den festen Untergrund des Weges und führt mich zum Wasser des Lebens, das den Stamm nährt. Die Quelle ist innen, dort, wo ich ganz allEINs bin.

 

„Die Meisterschaft beginnt dort, wo wir jede persönliche Angst hinter uns lassen und jene Qualitäten aktivieren, die uns eintreten lassen für eine Neue Erde und ein Neues Wir!“ ~ Günter Kerschbaummayr ~

 

Ich gehe! Kommst du mit? Gemeinsam sind wir viele – des einen Stammes!

 

 

BOTSCHAFT DEZEMBER aus dem Feld der Liebe: Was braucht es zum Erwachen der Menschheit? Von Kristina Krüger:

https://www.youtube.com/watch?v=BuHCn0lxOdM   

 

 

November 2022

 

Tod ist Leben – Die Rose des kleinen Prinzen

Der November ist gefüllt mit Festen rund um das Totengedenken. Die christlichen Kirchen feiern Allerheiligen, Allerseelen, Totensonntag, Volkstrauertag. Gräber und Gedenkplätze werden mit Blumen, Kerzen geschmückt und gesegnet.

 

Ursprünglich war der Abend vor dem 1. November Samhain. Ein keltisches Fest, an dem den Toten gedacht wurden. Nach deren Philosophie die Totengeister ausschwärmen und um milde Gaben bitten. Wenn man ihnen etwas gibt, dann segnen sie die Lebenden und die Toten danken den Lebenden und segnen. Heute ist es Halloween (All Hallow Eve - Aller Heiligen Abend), dass zum Volksfest verkommen ist. 

November ist der Beginn der kalten Jahreszeit, der Mond der ersten Fröste, wie indigene Völker es ausdrücken. Die Zeit, in der wir uns zurückziehen können, wie die Natur, ihre Kraft nach innen zieht, damit sie im Frühjahr wieder auferstehen kann zu ihrer vollsten Pracht. Die Natur stirbt nur scheinbar. All ihre Kraft und ihr Licht bleiben.

 

         Die Zeit fragt uns an, den Tod in den Blick zu nehmen. Der Tod wird kaum noch in der Öffentlichkeit zum Thema gemacht. Wie kommt es, dass wir den Tod so ausklammern? Meine Beobachtungen zeigen mir, dass es die schiere Angst ist, die Menschen veranlasst, einen Bogen um das Thema zu machen. Dennoch kommt unweigerlich der Tag X, an dem jede*r von uns körperlich von dieser Welt geht. Ich weiß nicht, ob ich den letzten Atemzug in einer Stunde atme oder erst in Jahrzenten.

 

Auch im normalen Alltag haben wir Angst vor dem Tod, den Alltags-Toden, vor dem, was wir gehen lassen könnten und dennoch so festhalten. Oft ist es nicht bewusst, was verabschiedet werden will. Es sind die inneren Muster, die uns am Leben hindern. Die Muster, die die Freiheit verhindern und unser wirkliches SEIN. Die Welt zeigt uns so viele von diesen Verdrehungen und sagt uns nicht, dass Leben ewig ist und unendlich.

        

         Die Feste fragen uns an, „haben wir wirklich gelebt“ – frei, selbstsouverän und blühend. Die Yogaphilosophie sieht es als wichtigste Aufgabe, die Angst vor dem Tod, den Toden abzulegen, in Lebensfreude zu verwandeln, damit wir dieses ewige Leben, das unendliche Sein in uns selbst spüren können. Denn die Weisen wissen, dass es weder Geburt noch Tod gibt, weil unser Seelenleben ewig ist und wir lediglich die Form verändern.

 

Wir können das SEIN spüren, wenn wir volle Verantwortung übernehmen, dass wir leben. Damit wir mit der Rose des kleinen Prinzen sagen können, „ich habe doch gelebt“

 

Hast Du Angst vor dem Tod?" fragte der kleine Prinz die Rose. Darauf antwortete sie: "Aber nein. Ich habe doch gelebt, ich habe geblüht und meine Kräfte eingesetzt so viel ich konnte. Und Liebe, tausendfach verschenkt, kehrt wieder zurück zu dem, der sie gegeben. So will ich warten auf das neue Leben und ohne Angst und Verzagen verblühen." ~ Antoine de Saint-Exupéry ~

 

Das körperliche Sterben meiner Mutter habe ich bewusst begleitet und als Geburt erlebt in ein neues Leben. Sie zeigte es mir. Ich habe keine Angst vor dem Tod, weil ich die Quelle allen Lebens jetzt schon ewig und unendlich in mir spüre, mit all ihren Dimensionen.

Ich segne die Toten, meine verstorbenen Eltern und Ahnen, ich segne mein Leben, denn ich lebe und liebe, soviel ich nur kann, aus dem Herzen, „dann tue ich mehr, als jemals von mir verlangt werden kann“. (nach Peter von Lichtenstein)

Oktober 2022 

Meditation für dich!

 

Ist dir alles zu viel?

Willst du Stille,

aus dem Außen abtauchen und

in dein Innerstes eintauchen?

 

Dann kannst du, wenn du in Facebook bist, über den folgenden Link die Mediation „Reise zu deinem inneren Juwel“ mit mir praktizieren.

Fühle dich herzlich willkommen zu einer geführten Meditation und einer Stille von etwa 10 Minuten. Ab Minute 5 startet die Meditation.  https://www.facebook.com/events/5855982097770591/

 

Oktober 2022

 

Versöhnung mit Mama und Papa

 

Da ich aus tiefer eigener Erfahrung weiß, wie wichtig es ist, in Frieden mit der Kindheit zu sein, und auch im Coaching damit arbeite, möchte ich den Fokus im Oktober darauf lenken. Wir können nur aus der vollen Kraft leben, wenn wir vollkommen versöhnt sind mit den Eltern, auch dann, wenn wir eine tief verletzte Liebe erlebten.

 

Ich mache von Zeit zu Zeit ein Dankeschön-Ritual an meine Eltern und die Ahnen, weil ich zutiefst weiß, dass sie vollkommen ihr Bestes gaben, obwohl ich tief verletzte Liebe erlebte. So weiß ich ihre Kraft hinter mir.

Die Natur draußen zeigt uns jetzt wieder sehr tief, dass wir loslassen können, was nicht zu uns gehört. So lade ich Dich ein, es ihr nachzutun.

 

Wie ich oft sehe, sind alte, nicht bewusste Schuldgefühle, die noch aus Kriegszeiten stammen, aufzulösen. Sie haben sich verselbstständigt, weil sie ins Unterbewusstsein rutschten, weil sie nie mehr angeschaut und aufgearbeitet wurden. Den meisten wurde damals (und wird es heute noch) eingeredet, wer und wie sie zu sein haben. Seither leben viele mit generalisierten Schuldgefühlen, ohne wirklich darum zu wissen und treffen kaum freie Entscheidungen. Ein Blick in die Gesellschaft sagt es deutlich.

 

Unser Weg zur Seele geht nur über die Verabschiedung all des Lebenshinderlichen, das wir von den Eltern übernommen haben. Dann leben wir selbstsouverän, in Selbstliebe. Es ist so brotnotwendig.

Ja, schenk dir die Chance hinzuschauen, was du wieder zurückgeben willst, um in Freiheit deiner eigenen Seele zu leben. Und mach auch du ein Ritual.

 

Ein Song, mit dem ich im Coaching arbeite, von Lex van Someren:

„Mama, Papa, ich danke dir, das Leben schenktest du mir

Mit allem, was dazu gehört und noch viel mehr

Manches verletzte mich sehr

 

Und jetzt bin ich gewachsen daran und habe in mir erkannt

Das hinter all dem etwas ganz Großes stand

Die wahre Liebe sich befand

 

Mama, Papa, ich habe viel für dich getragen

hab einen Teil deiner Last auf mich genommen,

um so deine Liebe zu bekommen

 

Hier und jetzt habe ich erkannt

Das, was ich hier noch immer trage

Gehört nicht zu mir, es gehört zu dir

Nimm es mir bitte ab am heutigen Tage

 

Obwohl’s mir schwer fällt möchte ich

es dir wieder geben, damit du wieder ganz sein kannst

Und ich wieder frei bin, für meine Leben

Das mir leuchtend entgegen tanzt

 

Es war für mich eine große Last

Ich bin jetzt erleichtert,

Dass du es mir abgenommen hast – so erleichtert

Ich lasse dir dein Schicksal, verneige mich vor Dir

Un trage es nicht mehr als das meine.

 

Du bist der/die Große, ich bin der/die Kleine

ich verneige mich vor dir, als dein Kind

Du gibst mir das Leben, ich nehme es an

Erst jetzt bin ich frei – für mein eigenes Leben

 

Mama, Papa, ich danke dir – das Leben schenktest Du mir.

Ich verneige mich vor dir, als dein Kind

Weil ich weiß, dass mich so sehr liebst.

 

In allem was einmal war und ist – erkenne ich jetzt deine Liebe

Ich drehe mich um, schau auf meine Leben.

Ich stehe vor dir und du stehst hinter mir

 

Deine Kraft, weiblich und männlich fühle ich jetzt in meinem Rücken

Sie fließt zu mir – durch mich hindurch,

um meine Gaben dem Leben zu schenken

 

Mama, Papa, ich verneige mich vor dir

Deinem Schicksal und deinem Leben

Dir zu Ehre mache ich was aus meinem Leben

und werde deine Liebe weitergeben

 

Mama, Papa, ich dank dir

Du hast mir das Größte gegeben

Das größte aller Geschenke

Mein Leben

 

Deine Kraft, weiblich und männlich

Fließt durch mich hindurch

Das pulsierende Leben

macht mich Groß, macht mich klein.

Als Segen zu reinem Sein.“

 

~ Lex van Someren, CD Mama Papa ~

 

Wenn Du magst, habe ich hier die passende heilsame Musik zum Ritual. Die Eltern und Ahnen haben es verdient, inthronisiert zu werden von uns. Und wir können unser eigenes „Leben leben, das leben will, mitten unter Leben, das leben will“ (Albert Schweitzer).

September 2022

 

 Sieh Deine Seele leuchten

 

„Lernen ist das Wiedererkennen dessen, das die unsterbliche Seele im Kosmos der Ideen – der Ur-Bilder alles Seienden – schon einmal geschaut hat, bevor sie in den Leib eines sterblichen Menschen einging.“ Platon

Die Zeitqualität spiegelt genau DAS!

 

Es geht darum zu erkennen, dass Du eine unsterbliche Seele bist. Die Psyche ist wie eine „Verpackung“ drum rum. Die „Verpackung“ drum rum ist nichts anderes, als ein von Kindheit an erlerntes Konstrukt von Gedanken, Bewertungen, Aneignungen, Charaktere, die wir von den Eltern und dem Umfeld erlernt haben und auch wieder ändern können, wenn sie lebenshinderlich sind. Sie sind ein Konstrukt (auch Verhaltensmuster, Rollen genannt), das dir eine Welt voller Illusionen „verkauft“, denn sie sind nicht in Stein gemeißelt.

 

Wenn du ein Geschenk erhältst, wirst du die Verpackung nicht lange aufbewahren, weil dir das Geschenk wichtiger ist, als das drum rum.

 

Die Verpackung, die dich abhält, deine Seele wirklich zu erkennen, heißt Angst. Ohne Angst kannst du deine Seele erkennen, wie sie leuchtet. Du kannst deine Angst umarmen, wie ein Kind. Sie will Zuwendung. Sie will, dass du mit ihr gehst, Seite an Seite. Die Angst kannst du sterben lassen. Und womöglich erfährt sie dann von dir, dass es noch viele Möglichkeiten mehr gibt. Denn hinter dem Tor der Angst leuchtet deine Seele. Und sie kennt viele gute Wege.

 

Dafür ist die Stille all der Illusionen wichtig.

Stille ist immer da. Sie ist in jedem. Auch in dir! 

Stille ist nur eine Erinnerung weit weg, in deinem Herzen.

Der Weg zur Stille geht über den Sog ins Herz.

 

Stille zeigt dir den Weg zu dir selbst, zu deiner Seele.

Stille ist reine Präsenz.

Stille ist ein Geheimnis.

Weil du heimisch werden kannst in ihr.

Weil deine Seele heimisch ist in ihr.

Das Fühlen ist das Geheimnis der Stille, das Fühlen!

 

Du kannst durch gute Musik zur Stille kommen.

Du kannst mit bewusstem Atmen zur Stille kommen.

Du kannst beides verbinden.

Musik kannst du fühlen.

Atem kannst du fühlen.

Musik kannst du einatmen.

Musik kannst du fühlen.

Stille kannst du fühlen.

Dein wahres Wesen,

deine Seele, kannst du fühlen.

 

Bist du die oder der sich nach dem Geheimnis sehnt? Dann entferne die Verpackung!

Und lasse dir es nicht entgehen, deine Seele leuchten zu sehen, wie die Sonne.

 

Hier eine Musik, 12 Minuten, nur für dich – Reise zu deinem Herzen „Journey to the Heart“.

Du kannst sie meditieren, einatmen, in tiefe Stille kommen.

August 2022

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Man hatte vor tausend Dingen Angst,

vor Schmerzen…

vor dem eigenen Herzen,

man hatte Angst vor dem Schlaf,

Angst vor dem Erwachen,

vor dem Alleinsein…

vor dem Tode – namentlich vor ihm, dem Tode.

 

Aber all das waren nur Masken und Verkleidungen.

In Wirklichkeit gab es nur eines,

vor dem man Angst hatte:

das Sich – fallen – Lassen,

den Schritt in das Ungewisse hinaus,

den kleinen Schritt hinweg.

Über all die Versicherungen, die es gab.

 

Und wer sich einmal,

ein einziges Mal hingegeben hatte,

nur einmal das große Vertrauen geübt

und sich dem Schicksal anvertraut hatte,

der war bereit.

 

Er gehorchte nicht mehr den Erdgesetzen,

er war in den Weltraum gefallen

und schwang im Reigen der Gestirne mit.

 

~ Hermann Hesse ~

 

Juli 2022

 

Diesen Monat ein Impuls aus der Yogaphilosophie.

 

Das Bewusstsein können wir unterschiedlich nutzen. Wir können es verdumpfen lassen oder wie die Yogaphilosophie sagt, wie ein scharfes Schwert nutzen. Viveka scharfe Unterscheidung anwenden.

Viele religiöse Kulturen kennen die Metapher des scharfen Schwertes. Die Bibel lässt Jesus sagen: „Ich bin gekommen, um das Schwert zu bringen und nicht den Frieden.“ Viele Kunstwerke stellen den Erzengel Michael mit eben diesem scharfen Schwert dar.

Was heißt das? Gemeint ist der falsche Frieden, die Illusionen, die die Welt oder wir selbst oft uns vorgaukeln. Das Schwert schneidet ab von Illusionen oder falschem Frieden.

Ein Beispiel: Wenn ich mich verbiege, anderen zu Willen bin, damit Frieden ist, dann ist dies kein wirklicher Frieden. Weil ich mich letztlich damit selbst belüge, und ich Dinge tue, die nicht zu mir gehören. Dies schafft auf Dauer inneren Unfrieden und Selbstzerstörung. Um das zu erkennen, will Bewusstsein eingesetzt werden.

 

Je klarer ich mein Bewusstsein nutze – als scharfes Schwert der Unterscheidung – desto klarer steige ich aus meinen Illusionen aus und erlange wahren Frieden. Einen den die Welt so nicht kennt. Ich surfe dann nicht mehr mit dem Mainstream, den allgemein gültigen Meinungen, sondern auf meinem eigenen Brett in den Wellen des Lebens. Ja, es kann gut sein, dass ich dann gegen den Strom surfe.

 

Stromaufwärts geht es zur Quelle. Sinnbildlich auch zur Quelle, aus der wir kommen. Surfen ich stromaufwärts, entdecke ich, entdecke ich, wer wir wirklich sind. Das ist ein Surfen im tiefen inneren Gewässer. Wie ich mein Leben lang erfahre, komme ich der nahe, die ich wirklich bin. Wenn ich z. B. alte Muster ablege, die nicht zu mir gehören, werde ich die, die ich wirklich bin und nicht wie ich in der Erziehung gemacht wurde oder mich habe machen lassen.

 

Das kann auf mich persönlich angewandt werden, als auch mit Blick auf die Welt. Beim Surfen gegen den Strom begegne ich auch Anteilen in mir, die nicht so "nett" sind. Die Psychologie nennt das Schatten. Schmerzhaftem, wie Verstricktem, Anteile die gelebt werden wollen, die ich übersehe etc. etc.. In der Selbstverantwortung kann ich das auflösen. Leben, statt mich leben lassen, heißt mein Motto. Dafür brauche ich die messerscharfe Unterscheidung, Viveka.

 

Ja, das ist in der Tat ein Abenteuer, ein Weg ins Unbekannte, wenn ich mir tief begegne. Doch ich vertraue dem Unbekannten und der Kraft der göttlichen Quelle, die mich trägt. Es ist ein Weg, den die Quelle, aus der ich komme, begleitet. Schon mein Leben lang.

 

Es war auch und bleibt die Erkenntnis, dass mein Leben einem höheren Zweck dient, einen tiefen Sinn hat. Als ich das vor über 30 Jahren erkannte, nahm mein Leben eine wunder-volle Wendung. Und das macht mich ehrfürchtig gegenüber dem Leben. Viele in der Welt teilen solche Erfahrungen. Mit zwei Beispielen mag ich für heute schließen:

 

„Der Moment, in dem wir davon überzeugt sind, dass das universelle Leben einen höheren Zweck hat, als die bloße Fortpflanzung der Spezies, nimmt unser eigenes individuelles Leben eine höhere Bedeutung an, eine glorreiche Bedeutung.“

~ Paul Brunton ~

 

„So still sein,

so achtsam horchen

und aufmerksam betrachten,

dass sich die ganze Welt auftut

und du alles an ihr

von innen verstehst,

über alle Worte hinaus.“

 

~ nach Ulrich Schaffer ~

 

Juni 2022

Heilige Ruach (hebr. Geistin)

wie - was - wer

DU bist

vermögen meine menschlichen

Worte kaum zu fassen

 

Definitionen wie

Taube

Feuerzungen

Sturmgebraus

Wind des Himmels

verschwebendes Schweigen

lassen ahnen

dass DU Bewegung bist

die große Bewegerin

- hin zur vollkommenen Stille

- hin zur heiligen Unruhe, weiter zu schreiten

- hin zum Sehnen

 

DU kommst

plötzlich

unerwartet

überraschend

 

 

Leben auf den Kopf wirbelnd

und verwandelnd

das Innerste nach außen drehend

das Unterste zu Oberst hebend

an den rechten Platz singend

nach Hause holend

 

DU holst DIR jeden

nach Hause

der bereit ist

 

im Kosmos und allem was lebt

wehst du wie ein Hauch

ich spüre DICH

reden höre dich

in einer Sprache, die mein Herz versteht

um ewiges Leben wissend

Manifestation um Manifestation hervorbringend

immer wieder neu

 

du willst mich „nackt“ und „unmaskiert“

in den kristallinen Zellen meiner Herz-Haut

empfange ich DICH

dort teilst DU mit mir DEINE Gegenwart

fließt DU in mir

er-füllst DU meinen

krea-tiefen Seelen-Innenraum

in meinem Sein

bist DU reines SEIN

 

Ich verneige mich vor DIR und vor allen, die DICH auf die Erde bringen!

Heilige Ruach – Heilige Geistin

 (C) Petra Maria Gehlen

 

 

 

 

 

Wurzeln und Werte

Einige Impulse für Deine Stille.

 

Bewertungen und Werte können sehr tief wurzeln. Viele sind äußerst lebensdienlich, wie z. B. Vertrauen, Lebensfreude, Dankbarkeit, Wahrheit, Willenskraft, Entschlossenheit, Selbstsouveränität, Selbstliebe, Selbstakzeptanz, Spiritualität etc.

Auf all dem, was keine seelisch gesunde Grundlage bietet,  kann kein Leben gedeihen. 

Die Zeit ist JETZT und niemals später… für eine tiefe Verwurzelung, die die Fülle des Lebens bietet.

Wo bist du verwurzelt? Welche Werte sind für dich tragende Wurzel deines Lebens? So, dass

  • sie wirklich tragend sind
  • sie Kraft und Freude in dir hervorrufen
  • du dich zu Hause fühlst, in deinem Seelengrund
  • du im Herzen fühlst, dass sie wirklich zu dir gehören
  • du dich ihnen ganz hingeben kannst
  • du ihnen voll vertraust
  • du ihnen zulächelst
  • und dabei offene Weite und Freiheit empfindest
  • du deine innerste Würde fühlst
  • du deine Wahrhaftigkeit lebst und Frieden in dir wahrnimmst
  • sie der Liebe und Schönheit dienen

So, dass du aus den Wurzeln in voller Kraft leben und sie in deinem Herzen segnen kannst.

Mai 2022

Wenn du deine Aufmerksamkeit so viel wie möglich im Körper hältst, dann bist du im Jetzt verankert. Du verlierst dich weder in der äußeren Welt, noch in deinem Verstand. Gedanken und Gefühle, Ängste und Wünsche können dann zwar noch da sein, aber sie überwältigen dich nicht.“ ~ Eckart Tolle ~

 

Erweiternd möchte sage ich, im Herzen bleiben. Die Welt da draußen ist nicht, was sie vorgibt zu sein. Das wussten schon die alten Weisen.

In dir, über dir

Sonne, Mond und Sterne,

Hinter ihnen unendliche Welten

Hinter dem Himmel unendliche Himmel

über dir, was deine Augen sehen

in dir alles Sichtbare und

das unendlich Unsichtbare.

 

~ Rose Ausländer ~

 

Einsamkeit verschwindet komplett in der Stille. Wir sind dann mit der Kraft des ganzen Universums, mit der eigentlichen Quelle verbunden, dem Selbst, mit Gott, dem wirklichen Leben.

Hat die Stille einmal in uns ihren Platz genommen, kehren wir zurück aus der Stille, können wir frei und ungebunden, unverwicktelt in der Welt leben. Wir bleiben doch mit der Kraft der Quelle vereint.

 

Was auch immer mir in der Welt des Wandels begegnen mag

- ich halte mein Herz offen.

Ich blicke dem Neuen in die Augen und atme mich in ES hinein, bis ich

Wahrheit, Liebe, Freude  und tiefe Dankbarkeit empfinde.

~ nach Christina Kessler ~

 

Ja, und wenn die Welt noch so auf dem Kopf steht, ich lasse die Freude nicht, ich lasse die Dankbarkeit nicht, noch die Wahrheit oder die Liebe. Denn die Welt ist immer noch unbeschreiblich gut!

 

Im Herzen ruht deine wichtigste Information. In der Stille kannst du sie hören.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

April 2022 - Osterimpuls

 

Ich lausche der Stille.

Sie ist voller Informationen.

Stille ist Kraft.

Stille ist Schöpfung.

Stille ist Liebe, grenzenlose Liebe.

Das Fallen in die Stille ist der Ausstieg aus der Welt der Formen.

Wer die Tür zur Stille öffnet, findet sich unverzüglich jetzt im Raum,

jenseits von Sorgen, jenseits von Zukunftsängsten und Vergangenheitsprägungen.

Stille ist die wortlose Gegenwart der Ewigkeit, das Geschenk im Hier und Jetzt,

in diesem Körer, in dieser Welt, in diesem leeren Raum, der alles enthält.

Und so werden Leben und Liebe immer mehr eins.

Ich berühre das Eine, das alles enthält. Es ist im Sein.

Jetzt weiß ich, wir sind nie essentieller wir Selbst,

als dann, wenn wir Stille sind.

 

~ Lex v. Someren ~

 

In diesem Sinne - Stille ist Auferstehung. 

Es dröhnt in den letzten Wochen oft in unsere Ohren oder Augen, dass sich jetzt in der Phase einfach alle infizieren müssen.

Nein, das muss nicht! sein. Du gibst damit deinem Nervensystem eine umwerfend starke Information. Wenn solche Infos eintreffen, rührt dies oft daraus, dass die selbsterfüllende Prophezeiung wirksam wird, wie die Psychologie das ausdrückt.

Die Neurowissenschaften haben längst belegt, dass diese Infos, besonders, wenn sie von Persönlichkeiten kommen, denen wir "hohen" Rang zuschreiben, oder gar noch mit Bildern oder Klängen gepaart sind, die Angst machen, sofort über die Sinne ins neuronale System greifen und dort wirken. Jede Angst greift sofort ins Immunsystem ein.

Hingegen wird selten gesagt, dass eine Erkrankung psychosomatischen, stressbedingten Ursprungs sein kann. Und diese Gründe können vielfältig sein.

Du hast die Wahl in Resonanz mit deiner Gesundheit, innerem Frieden zu gehen und zu wählen, was Du glaubst. 

  • Was willst Du tun, damit es Dir gut geht.
  • Was sagt Dein Herz und nicht die Angst?
  • Womit infizierst Du Dich wirklich – da draußen, was lässt Du rein.
  • Wenn Du in Resonanz gehst, was ist davon wirklich Dein Anteil?
  • Was kannst Du ändern, wenn Du in DEINE Entscheidungs-Kraft gehst?
  • Wie fühlt sich das für Dein Inneres an?

Die Yogaphilosophie spricht von der messerscharfen Unterscheidung und Entscheidung. Wenn die Angst losgelassen wird, zeigen sich die Möglichkeiten. Das (er)lebe ich seit über 30 Jahren.

Probier es gerne aus J, diese Infos wegzulassen und schau, was geschieht. Gleich, ob das Mainstreamnachrichten sind, die nur das zeigen, was du sehen sollst oder gar eine App, die Dir permanent Gefahr signalisiert! Die Mainstreamnachrichten jagen von einer Panik in die andere und das ist in höchstem Maße stressend.

Wenn Du Dich informieren willst, kannst Du Dir die Medien aussuchen im Mediennavigator: https://swprs.org/medien-navigator/ Je weiter rechts Du in der Spalte Medien aufrufst, desto kritischer und intensiver recherchiert sind sie. So kannst Du vergleichen und bist differenzierter informiert.

 

Und gönne Dir Zeit. Das geht nicht von gleich auf jetzt. Aber eine kraftvolle Entscheidung kann den Prozess enorm beschleunigen. Und Loslassen als solches tut nicht weh.

Es kommt auf Deine innere Stärke an. Daneben natürlich auf eine gesunde Ernährung, Bewegung, etc.

Dazu braucht es nur ein wenig Stille und Achtsamkeit!

April 2022

 

"Lausche in die Stille. Höre die Stille mit jeder Zelle deines Körpers. Öffne jede Zelle in liebender Erwartung.

 

Lausche mit Haut und Haar. Horche, lausche mit großer Erwartung, ohne etwas Bestimmtes zu erwarten. Lasse auch gute Gedanken los, diese sind jetzt Hindernis.

 

Nur die Stille zählt.

 

Lausche auf die Stille hinter der Stille. Hier bist zu Hause. Hier ist die Mitte, der Kern, das Eigentliche, das nicht geboren wird und nicht sterben kann. Hier ist die Heimat aus der du kommst, in die du gehst.

Hier in der Stille geschieht Kommunikation mit dem, was Gott, Gottheit, Christusbewusstsein, Essenz oder Leerheit genannt wird. 

 

Da, wo alle Namen verschwinden, wo das auftaucht, was alle Namen benennen, da ist Kommunion.

 

Bitte nicht, danke nicht. Sei einfach da. Sei wie eine Schale, die die Stille empfängt, bis auch die Schale vergeht und nur noch Stille da ist. 

 

Die Stille ist plötzlich greifbar – das Ich darf zurücktreten.

 

Öffne dich, öffne alle deine Zellen. Spüre mit all deinen Zellen in den Raum der Stille in dir - und außerhalb von dir – ein raumloser Raum. 

 

In dieser Unendlichkeit, die keine Form hat, da ist dein zeitloses Zuhause.“

 

~ nach Willigis Jäger ~

März 2022

 

Die Weltereignisse machen viele immer sprachloser. Antworten wollen gefunden werden.

 

Die Stille hält für dich vielleicht Antworten bereit, deine eigene Wahrheit zu finden.

 

"Wir müssen nirgendwo hingehen, um die Wahrheit zu erfahren.

Wir müssen nur still sein, und die Dinge werden sich im klaren Wasser unserer Herzen offenbaren."

~ Thich Nhat Hanh ~

Februar 2022

Da die Gedanken der Stille entspringen,

haben sie die Kraft

– die Kraft,

dich in die Stille zurückzuführen,

in der sie entstanden sind.

Diese Stille ist zugleich auch innerer Frieden.

Stille und Frieden sind die Essenz deines Seins.

Es ist die innere Stille,

die die Welt retten und transformieren wird.

~ Eckhart Tolle ~

Januar 2022

 

Ruhige Kraft

„Die Stille hat magische Kräfte. Sie beruhigt, heilt, unterweist, führt und ersetzt Chaos und Tumult durch Ordnung und Harmonie. "

Paul Brunton

Frohes neues Jahr 2022

2021 war ein recht bewegtes Jahr. Manche Erfahrung warf hoch in die Luft, stellte die Welt auf den Kopf und viele waren froh, dass sie wieder aufgefangen wurden. Allen voran das C-Thema, die Flut und viele private Veränderungen, die Menschen ja auch noch zu schaffen hatten. Für mich war und bleibt es wichtig, wieder und wieder in meine Mitte zu kommen, meine Wahrheit zu finden und manch andere Wahrheiten nicht reinzulassen und im Vertrauen zu sein.

Gut, …

… dass ich meine Möglichkeiten hatte, die ich anderen anbiete und selbst umsetze,

… dass ich wunder-voll Neues kennenlernte, dass mir den Boden unter den Füßen hielt,

… dass es die Natur gibt, die ich noch viel bewusster nutzte, um aufzutanken. 

In allem was war, bin ich DANKBAR. Dankbarkeit ist meine Lebensbasis, ebenso wie die Lebensfreude, die mir beide auch in Krisenzeiten Halt geben.

Möge es in 2022 möglich sein, Brücken zu bauen, wo Gräben sind und im Frieden zu sein, Leichtigkeit, Lebensfreude, Dankbarkeit und im Vertrauen zu sein oder sie wiederzufinden, wenn die Ereignisse sie wegrissen und an Herausforderungen zu wachsen.

Segen für Dich und mich in 2022

Weiterhin möchte ich die Impulse der Stille kultivieren. Letztlich ist sie es, die uns zu uns selbst und in die innere Mitte bringen.

 

Dezember 2021

 

Die Stille ist die Kraft, in der die Seele Atem holt.

Die Stille ist die Erde der Selbstbegegnung.

Nirgends mehr kannst du du selbst sein.

November 2021

Stille – die Zärtlichkeit des Lebens wahrnehmen

und die unsichtbare Schönheit des Seins.

Oktober 2021

 

Beende den Krach in deinem Geist,

um dem wundervollenKlang des Lebens zu Lauschen.

Und dann lebe dein Leben tief und authentisch.

~ Tich Nhat Hanh ~

September 2021

 

Auf den Wellen des Atems surfen, darauf achten,

wie die Atemwellen gerade kommen und gehen.

Mit jedem Atemzug

ein und aus.

Augenblick für Augenblick,

bis die Stille dich ganz erfüllt.

 

~ Verfasser unbekannt ~

August 2021

 

Stille hinter der Stille

Die Stille ist eine unfassbare Präsenz.

Wir gleichen einer Schale,

die diese Stille empfängt,

bis auch die Schale vergeht

und nur die Stille bleibt.

Sie war immer schon da!

Willigis Jäger

Juli 2021

 

In der Stille des Abends

liegt ein Gefühl,

die Stille ist schwanger

vom prallen Leben.

 

~ Miek Pot ~

 

Juni 2021

 

Eines Tages kamen zu einem einsamen Mönch einige Menschen. Sie fragten ihn: „Was für einen Sinn siehst du in deinem Leben der Stille und Meditation?“

Der Mönch war mit Schöpfen von Wasser aus einem tiefen Brunnen beschäftigt. Er sprach zu seinen Besuchern: „Schaut in den Brunnen. Was seht ihr?“ Die Leute blickten in den tiefen Brunnen: „Wir sehen nichts!“.

Nach einer kurzen Weile forderte der Mönch die Leute erneut auf: „Schaut in den Brunnen. Was seht ihr jetzt?“ Die Leute blickten wieder hinunter: „Ja, jetzt sehen wir uns selber!“

Der Mönch sprach: „Nun, als ich vorhin Wasser schöpfte, war das Wasser unruhig. Jetzt ist das Wasser ruhig. Das ist die Erfahrung der Stille und der Meditation. Man sieht sich selber! Nun wartet noch eine Weile.“

Nach der Weile schauten die Besucher wieder hinunter: „Nun sehen wir die Steine auf dem Grund des Brunnens.“ 

Daraufhin erklärte der Mönch: „Das ist die Erfahrung der Stille und der Meditation.“

~Verfasser unbekannt~

Mai 2021

 

Verwurzelt im Klang der Stille

 

„Stille ist etwas, das aus deinem Herzen kommt, nicht von außen. Stille bedeutet nicht, nicht zu sprechen oder nichts zu tun. Es bedeutet, dass du im Inneren ungestört bist.

Wenn du wirklich still bist, kannst du – völlig egal, in welcher Situation du dich befindest – Stille genießen.“

~ Thich Nhat Hanh ~

 

 

April 2021

 

 

Die Natur wächst leise. Und -

"Alle wesentlichen Antworten sind still." ~ Buddha ~

 

 

März 2021

 

Nur noch still sein, nicht nur schweigen, sondern mit dem ganzen Wesen still sein.

Die Stille werden.

 

Nichts mehr anders haben wollen, als es ist. Halte an, halte an.

 

Schieb nichts mehr weg, ziehe nichts mehr zu dir. Erlaube allem so zu sein, wie es ist, ohne etwas auch in Zukunftverändern zu wollen. 

 

 

 

Denke nicht, wie es sein wollte, wie du es haben willst,

wie es dir dienen könnte. Lass alle Strategien los,

mit denen du dich aus dem herausbewegst,

wie es jetzt in diesem Moment ist.

 

Erlaube es, ohne dich einzuordnen in gut und schlecht,

in richtig und falsch, in dieses und jenes.

Nimm an, dass du jetzt so bist, wie du bist.

 

Wenn du das tust, bist du plötzlich in der Mitte,

ganz nahe an dem, was ist.

Du spürst die Intimität zu dem Seienden,

du erlebst seine Struktur, seine Gegenwärtigkeit.

Du bist nicht mehr nur Zuschauer

und willst weder zurück in die Vergangenheit

noch träumst du von einer gewissen Zukunft.

Die Gegenwart mit dem, was jetzt ist,

ist alles, was du denken kannst.

Sie ergreift dich,

weil sie das ganze fassbare Leben ist.

Etwas Anderes gibt es nicht.

 

~ nach Ulrich Schaffer ~

 

Februar 2021 

Januar 2021 

Für das Jahr 2021 wünsche ich uns allen Kraft, Gesundheit und Fülle, den Wind im Rücken, der uns vorantreibt und die Windstille, zum pausieren. Möge der Rücken-Wind des Lebens uns auf Wegen führen, wo unser Herz Erfüllung findet.

In diesem Jahr möchte ich die Texte besonders der Stille widmen, mit wenigen Worten. Denn, gefühlt wird die Zeit immer lauter. Darum sehne ich mich mit vielen anderen Menschen gemeinsam nach Stille. Stille will ich mit Dir in diesem Jahr teilen, denn das Abschalten stärkt den Organismus, wie das Innere. Still sein – dich ent-koppeln aus dem Leistungsdenken.

Still sein - so lange du möchtest.

Mittelpunkt Mensch am „Kraftort Eifel“ ©

Zentrum

für Bewusstseinsarbeit

Spiritualität und Lebensessenz 

Simmerath/Eifel

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